Norderney | Schildkröten im Schwanenteich

Schildkröten Norderney | Im Neuen Kurpark von Norderney gibt es Enten und Schwäne und - wie an der Küste üblich - natürlich Möwen. Der Park ist sehr beliebt - eine grüne und ruhige Oase mit Teichen, alten Bäumen und gepflegten Grünflächen. Aber auch die sehenswerte Mühle und der Indoor-Spielplatz "Kap Hoorn" sind Ziele am und im Park, die Spaziergänger gerne ansteuern. Die schönen warmen Herbsttage  nutzten gestern allerdings zwei nicht ganz alltägliche Seebewohner. Sie sonnten sich im Schwanenteich und zogen dabei viel Aufmerksamkeit der Spaziergänger auf sich. Anscheinend fühlen sich 2 Schildkröten im Schwanenteich sehr wohl. Es könnte sich bei den Tieren um amerikanische Gelbbauchschildkröten handeln. Die in Deutschland heimische Sumpfschildkröte kommt in Nordwestdeutschland nicht vor - ein Fund wäre eine Sensation. Die Ähnlichkeit zu den amerikanischen Gelbbauchschildkröten ist sehr groß und beide Arten sind eigentlich nur von einem Experten zweifelsfrei zu unterscheiden. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich hier um zwei Schmuckschildkröten handelt, die im Park "entsorgt" wurden und dort einen neuen Lebensraum gefunden haben sehr groß. Die Temperaturen sind angenehm und Nahrung ist genug vorhanden. Mehr Informationen zur Europäischen Sumpfschildkröte hier.   Der Beitrag Norderney | Schildkröten im Schwanenteich erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

Sea Sounds Festival

Bis zum 29. September gastiert das „Orchester im Treppenhaus“ auf Norderney. Die Künstler aus Hannover treten im Rahmen des „Sea Sounds Festival“ auf. Das findet zum ersten Mal auf der Insel statt. Die erstklassigen Musiker überraschen mit ungewöhnlichen Konzertformaten  aus Hannover das Publikum täglich wieder neu. Und bei den Veranstaltungen wird das Zuhören und Zuschauen zum Miterleben. So heißt es in der Ankündigung des Staatsbads: „Statt still der Musik zu lauschen, taucht das Publikum des ,Orchesters im Treppenhaus‘ in die Musikerlebnisse vollständig und mit allen Sinnen ein.“ Sea Sounds Festival In der Reihe „Sea Sounds Festival“ können die Gäste zwischen Strand, Kirche, Mühle und Konzertmuschel zwei Konzerte pro Tag erleben. Der Eintritt ist mit Norderney-Card frei. Zwar gibt es corona-bedingt Personen-Beschränkungen. Doch wer rechtzeitig kommt, kann die Konzerte voll genießen. Dabei finden die meisten Veranstaltungen in der Konzertmuschel auf dem Kurplatz statt. Diser Bereich ist bestuhlt und abgegrenzt. Spannendes Programm Ein spannendes Programm erwartet die Zuhörer. So wird es zum Beispiel heute Abend filmisch: Um 20 Uhr beginnt die „ArtMovie Lounge“ mit Tarkowski-Filmen und Bachmusik. Und morgen entführen die Musiker die Gäste in den Norden. Am Mittwoch sind bei „Woodworks in Concert“ ab 10.30 Uhr nordische Volkstänze zu hören. Am Mittwochabend um 20 Uhr tritt das Duo Karuna mit Liedern und Tänzen auf. Fahrradkonzert Am Donnerstag erklingt um 12.15 Uhr ein Notfallkonzert im Rahmen der Reihe „Wort und Klang“ in der evangelischen Inselkirche. Am selben Tag wird es sportlich, denn um 15 Uhr ist der Treffpunkt an der Inselmühle für das „Fahrradkonzert“. Dabei soll es Geschichten von Rätseln und Wundern geben. „ChAnTies“ heißt das Programm des Akkordeon-Spielers Goran Stevanovic am Freitag ab 10.30 Uhr. „Songs of Farewell“ mit dem Voktett Hannover beginnen am Freitag um 20 Uhr. Das Voktett ist auch am Samstag ab 10.30 Uhr bei einer Matiné mit Barocken Meistern zu hören. Duster wird es am Samstagabend ab 20 Uhr in der Inselkirche: „In Darkness – Lass in Finsternis mich hausen“ verspricht gruselige Spannung. Zum Picknickkonzert im Kurgarten spielt das Orchester am Sonntag ab 11.15 Uhr auf. In der kommenden Woche gibt es neben weiteren besonderen Konzerten noch Percussion kreativ unter dem Motto „wappler:froehlich“, ein Filmkonzert, eine Klaviermatinee und ein Kinderkonzert. Mit einem großen Abschlusskonzert enden die „Sea Sounds“ am Dienstag, 29. September. Spielerischer Forschungstrieb Das Orchester arbeitet nach eigenen Angaben seit einigen Jahren an einem erweiterten Konzertbegriff. „Mit spielerischem Forschungstrieb untersucht das Orchester die Grenzen der Live-Situation Konzert, öffnet Türen zu neuen Hörerlebnissen, intimen Momenten und überraschenden Inhalten“, heißt es. So wird das Konzert zum Erlebnis und die klassische Musik wird zur Performance. Das Ensemble des Orchesters mischt sich für das „Sea Sounds Festival“ immer wieder neu. Dabei soll die Synergie aus klassischer Musik und anderen Kunstformen mit den Gegebenheiten der Insel im Mittelpunkt stehen. Das tagesaktuelle Programm des „Sea Sounds Festival“ steht hier oder auf der Homepage www.treppenhausorchester.de. Das Voktett aus Hannover tritt in dieser Woche am Freitag und Samstag auf. Foto: Nils Ole Peters Der Beitrag Sea Sounds Festival erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

Steg ins Watt

Ein Steg ins Watt soll Menschen mit Beeinträchtigungen einen naturnahen Weg bahnen. Der Bau dieses Stegs am Surferbecken hat Ende August begonnen und soll Ende September abgeschlossen sein. Dann wird die Stahl-und Holzkonstruktion knapp 40 Meter in das Surferbecken hineinführen. Bauarbeiter der Firmen Tell und Cordes Holzbau beim Stegbau. Steg ins Watt Da der Steg ins Watt fast fünf Meter breit wird, soll es auch ausreichend Platz für die Begegnung von Rollstuhlfahrern oder Rollatoren geben. Dieser wird stabil: Die Konstruktion der Steganlage umfasst beschichtete Stahl- und Holzteile. Fördermittel Schon seit rund drei Jahren gebe es den Plan, für den unter anderem Fördermittel des Wattenmeer-Achters eingesetzt werden können, berichtet Olivia Meiners-Hagen. Sie ist Leiterin für Liegenschafts und Infrastrukturmanagement der Norderneyer Kurverwaltung. Die Architektin Meiners-Hagen ist seit Oktober 2019 im Amt und ist Nachfolgerin von Hans-Emmius Rass. Die Planung des Steges lag bei dem Architektur-Unternehmen Schulze Gronover aus Greven. Ausführende Firmen sind Tell Bau aus Norden und Cordes Holzbau aus Rotenburg/Wümme. Der Schotterweg führt am Surferbecken entlang und verbindet Deichstraße und Hafen. Pflaster-Weg Nach dem Beschluss des Norderneyer Bauausschusses im vergangenen Jahr und der Genehmigung vieler Bau- und Förderanträge konnte es in diesem Sommer losgehen. Und bereits fertig ist die Pflasterung des rund 60 Meter langen Landweges. Er beginnt am Yachthafen und führt am Schotterweg entlang. Die Holzteile liegen auf dem bereits gepflasterten Weg zum Einbau bereit. 14 Pfähle im Wattboden Über diesen Landweg geht es dann auf den Steg. Für diesen werden 14 Pfähle in den Wattboden eingebracht. Dabei werde eine ökologisch nachhaltige Ständerbauweise eingesetzt, versichert Meiners-Hagen, die als Vertreterin des Staatsbad als Bauherrn das Projekt begleitet. Begründung für Förderung Die Projektkosten für das gesamte Stegprojekt betragen laut Internetseite des Wattenmeer-Achters im Weltnaturerbe rund 123.000 Euro. Dabei beträgt die LEADER-Förderung 50 Prozent. Bei der Begründung für die Förderung heißt es auf der Homepage des Wattenmeer-Achters: Thalasso-Destination „Die Insel Norderney verfolgt die Konzeption, bis zum Jahre 2020 die bekannteste Thalasso-Destination in Europa zu werden. Durch den „Steg ins Wattenmeer“ soll diese Philosophie konsequent weitergeführt werden. Dem Wattenmeer nah sein So soll auch dieser Bereich im Weltnaturerbe Wattenmeer zukünftig für Menschen mit einem Handicap oder Familien mit Kindern erschlossen werden. Menschen mit Handicap, generell ältere oder gehbehinderten Urlaubern können dabei den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer quasi betreten und ihm ganz nah sein. Der bestehende Salzwiesenlehrpfad wird durch den zukünftigen „Steg ins Wattenmeer“ in Hafennähe ergänzt werden.“ Im Surferbecken gab es bereits früher einen Steg: Die ausgebuddelten alten Bohlen zeugen davon.   Der Beitrag Steg ins Watt erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

 
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