Umweltausschuss tagte zum ersten Mal

Das Thema Umwelt soll auf Norderney einen besonderen Stellenwert bekommen. Daher gibt es seit diesem Jahr einen eigenen Umweltausschuss des Rates. Am Dienstag war Startschuss: Der Umweltausschuss tagte zum ersten Mal. Einvernehmen bestand bei der Sitzung des Ausschusses am Dienstag in der Aula der Kooperativen Gesamtschule. Eine solche Harmonie ist nicht unbedingt immer Wesen der Ausschüsse auf der Insel. Doch einig waren sich die Politiker der Ratsparteien, dass das Thema Umwelt Priorität haben muss. Und sie nahmen Bezug auf das Lebensraumkonzept, das für Norderney beschlossen ist. Dieses gelte es nun umzusetzen. Einen großen Raum nahmen die Präsentationen von Verbänden, Gruppierungen und Institutionen ein. Valeria Bers vom Besucherzentrum Wattwelten zeigte den Film, der kürzlich unter Mitwirkung der Viertklässler der Insel-Grundschule entstanden ist. Darin betonen die Kinder in musikalischer Rapform die Notwendigkeit der Bewahrung der Natur. Bers verwies auf den World Oceans Day und berichtete, dass bei der Strandreinigung nach dem White Sands Festival 80 Kilo Partymüll auf einem nur 300 Meter großen Strandabschnitt zusammengekommen sei. Auf das Stichwort Zero Waste Festival erklärte Bürgermeister Frank Ulrichs, dass im Blick auf „Summertime“ Änderungen erarbeitet würden. Für den BUND sprach Hartmut Andretzke. Er nannte als einige Ziele die Geschwindigkeitsreduktion sowie Verringerung der Versiegelung – vor allem mit Blick auf den Theaterplatz – und der Lichtemission. Für den Hegering ist Markus Forner seit 20 Jahren als Naturschutzobmann engagiert. Unter anderem waren Schwerpunkte der Arbeit der Grohdepolder und die Golfplatzerweiterung sowie der Artenschutz. Einen großen Bogen schlug Bernd Geismann vom Nabu. Als Erfolge des Verbandes verbuchte er unter anderem den Erlebnisgarten, Nist- und Quartierhilfen und eine Beobachtungshütte. Er forderte mit anderen die Baumschutzsatzung und die Erleichterung beim Bau von Photovoltaik-Anlagen. Von der Initiative Kurve kamen Vertreter der einzelnen Arbeitsgruppen zu Wort und sprachen zu den Themen Klima, Umwelt, Ressourcen, Verkehr und Energie. Tobi Pape deutete an, dass es Pläne zu einer Pilotanlage zur Bioresteverwertung gebe, die mit Unterstützung der Universität Hannover und EU-Fördergeldern realisiert werden soll. Schließlich stellten die Vertreter der Fraktionen ihre Pläne vor: Die CDU plant die Ausweitung des Rauchverbots an den Badestränden, die FWN wehren sich dagegen, dass Norderney zum „Erlebnispark“ wird. Die Grünen sehen ihre Kernthemen im Ausschuss angesprochen. Die FDP war nicht vertreten. Und die SPD die Ansichten der Mitglieder zusammen: „Letztendlich wollen wir alle das Gleiche.“ Nun wird es spannend, wie die Punkte – nachzulesen im Lebensraumkonzept – auch wirklich umgesetzt werden. Weitere Sitzungen des neuen Umweltausschusses sind  bereits für den 16. August und den 8. November angesetzt.   Beitragsbild: Viertklässler übergeben Bürgermeister Frank Ulrichs (links) und Ausschussvorsitzendem Ronny Aderhold (Grüne) eine Kiste mit Wünschen zum Thema Umwelt. Der Beitrag Umweltausschuss tagte zum ersten Mal erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

Sommerfrische

Sommerfrische auf Norderney - Während es am vergangenen Wochenende im mittleren und südlichen Deutschland zu einer Hitzewelle mit bis zu 38° Celsius gekommen ist war es auf Norderney angenehm kühl. Die maximale Tageshöchsttemperatur war mit knappen 20° Celsius ziemlich frühlingshaft kühl. Das nächtliche Schlafen bei einer Außentemperatut von ca. 14° Celsius war ebenfalls sehr angenehm im Gegensatz zu den tropischen Nächten im Süden. Bei leichtem Wind und Sonnenschein haben die Inselbesucher das Wochenende genossen. Sonnenanbeter und Wärmeliebhaber hatten Gelegenheit bei Windstille im Strandkorb die Sonne auszukosten. Die Woche geht ähnlich angenehm weiter - die Sommerfrische gewinnt immer stärker an Bedeutung. Vorhersage hier Der Beitrag Sommerfrische erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

Surfcafé feiert 30. Geburtstag

Mit einem kleinen Gebäude, nicht viel größer als eine Doppelgarage, begann 1992 die Geschichte des Norderneyer Surfcafés. „Drinnen gab es gerade mal drei oder vier Tische und draußen auf der Terrasse konnten rund 50 Leute sitzen (wenn man eng zusammenrückte)“, schreiben die Betreiber auf ihrer Homepage. Nach Abriss und Neubau startete das Team um Torsten und Susanne Kruse 2003 mit einem neuen Gebäude, das in den Jahren immer schöner wurde. Das Surfcafé feiert 30. Geburtstag. Musik zum 30. Geburtstag Mit einem „Summer of Music“ begeht das Café am Januskopf sein 30-Jähriges. Los geht die Feier zum 30-jährigen Bestehen mit einem Auftritt der Norderneyer Band „Rock Machine“. Die Band, die ebenso legendär ist wie das Surfcafé, tritt am Freitag, 24. Juni, ab 20 Uhr auf. Am Samstag, 25. Juni, startet dort um 16 Uhr ein DJ Set mit den Norderneyern Hausi und Mo. Die DJs treten noch einmal am Samstag, 13. August, auf. Der Blick auf den Strand, auf das Meer und das Weltnaturerbe Wattenmeer ist ein Traum. Aber er verpflichtet auch. Und so feiert das Surfcafé-Team nicht nur den 30. Geburtstag, sondern es engagiert sich auch. Beach Cleaning Summer Zum World Ocean Day am 8. Juni begann für das Surfcafé der „Beach Cleaning Summer“ rund um das Surfcafé. Dazu kann man sich im Beach House, dem Verkaufsshop am Surfcafé, eine Special-Edition-Tasche abholen. Mit dieser geht es auf den Spaziergang und zum Müllsammeln. Wer möchte, kann seine Tasche in den Fisch Gobi ausleeren, der am Januskopf steht. Jeder, der seine Tasche anschließend wieder beim Beach House abgibt, bekommt ein Freigetränk im Surfcafé. Die Aktion läuft das ganze Jubiläums-Jahr. Der Müll-Fisch steht am Strand unterhalb des Surfcafés. Gegen die Meerverschmutzung Dazu schreiben die Betreiber: „Das Surfcafé hat eine so unfassbar tolle Lage! Wir arbeiten mit freiem Blick aufs Meer, haben die Nordsee toben gesehen, stürmisch wild, cleane Wellen und den absoluten Ententeich. Für Windsurfer, Wellenreiter, Supper, Schwimmer, Nordseeliebhaber und viele mehr ein absolutes Paradies! Dazu unzählige Surfsessions, Sonnenuntergänge und die schönsten Farbenspiele. Wir lieben unsere Insel und wünschen uns, dass das Meer nicht weiter verschmutzt wird.“   Beitragsbild: Homepage Surfcafé Der Beitrag Surfcafé feiert 30. Geburtstag erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

 
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