Cube Norderney – Frisia wird Bettenanbieter

Frisia wird Bettenanbieter - Die Frisia Norden AG ist bislang ich nicht als Bettenanbieter auf Norderney in Erscheinung getreten - dies wird sich ändern. Norderney Immobilien Frisia In den letzten Jahren hat die Reederei verstärkt in Immobilien auf Norderney investiert. Das Columbus, das Central Café mit angrenzenden Gebäuden, die Villa Inge und kürzlich ein großes renovierungsbedürftiges Gebäudeensemble im zentralen Innenstadtbereich usw. usw. sind in den Besitz der Aktiengesellschaft übergegangen. Die Vermietung erfolgte bei dadurch erworbenen Ferienbetten durch Subunternehmer. Eigene Vermietung / Betreuung von Feriengästen gab es bislang nicht. Cube am Hafen - Werbung für die neue Ferienunterkunft Nun plant die Reederei anscheinend ein "Smart-Hotel". Digitalisierung um den größten Kostenblock im Tourismus zu minimieren. Der Anfang ist getan eine Internetseite ist online und am Hafen steht ein Container / LKW Anhänger mit den ersten Informationen / Visionen zum Cube.Holiday. Cube.Holiday wird die neue Unterkunft auf Norderney heißen bei der alles digitalisiert sein soll - von der Buchung bis zum Check-Inn. Man darf gespannt sein.....   Der Beitrag Cube Norderney – Frisia wird Bettenanbieter erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

DEHOGA: Herbstversammlung Juist Teil 1

Pressemitteilung DEHOGA Norderney zur Herbstdelegiertenversammlung des DEHOGA Ostfriesland auf Juist, Teil 1: Arbeitskräftemangel führt zu mehr Ruhetagen.... Norderney / Juist - Am Sonntag den 11.11.2018 fand auf Juist die Herbstdelegiertenversammlung des DEHOGA Ostfriesland statt. Teilgenommen haben die Vorsitzenden der Insel- und Kreisverbände des Interessenverbandes der Hotellerie und Gastronomie. Themen waren der vergangenen Landesverbandstag, der neu abzuschließende Tarifvertrag, die vergangene Saison und der dramatische Arbeitskräftemangel. Landesverbandstag - Teilnahme Am Anfang der Sitzung wurden die Themen des Landesverbandstag (Osnabrück 4-6.11.) besprochen. Der Präsident des DEHOGA Niedersachsen forderte in Osnabrück seine Mitglieder eindringlich auf, alle freien Stellen zu melden, damit die gastronomischen Berufe auch auf die Mangelberufsliste kommen und somit auch Erleichterungen bei der Anstellungen von Fachkräften aus Nicht-EU Ländern zum Tragen kommen können bzw. diese erst möglich wird. Die meisten Hoteliers und Gastronomen haben es längst aufgegeben beim Arbeitsamt freie Stellen zu melden, da dies nach Ansicht vieler keinen Effekt hat und nur zusätzliche Arbeit bedeutet. Das Melden freier Stellen um bürokratischen Anforderungen zu genügen kann keine Lösung sein war die Meinung der meisten Kreis- und Inselvorsitzenden. Eine Anstellung von Arbeitnehmern aus dem EU-Ausland muß dringend erlaubt werden, in Deutschland herrscht Vollbeschäftigung und der polnische Arbeitsmarkt ist mittlerweile ebenfalls fast leergefegt. Arbeitskräftemangel Großen Raum auf dem Juister Treffen nahm der Arbeitskräftemangel ein. Die Lage hat sich an der Küste dramatisch zugespitzt. Verringerte Öffnungszeiten, mehr Ruhetage und allgemein weniger Service sind die Maßnahmen, die schon jetzt getroffen werden mussten um nur einigermaßen über die Runden zu kommen. Viele Betriebe hatten aufgrund der starken Beanspruchung der Arbeitskräfte auch mit einem erhöhten Krankenstand zu kämpfen, dies hat die Lage für viele zusätzlich verschlimmert. Delegierte des Arbeitgeberverbandes Frühjahr 2018 (1. Reihe 3. von rechts Vorsitzende Kolb Binder, 1. Reihe 3. von links Vorsitzender Erich Wagner) Die Vorsitzenden Birgit Kolb-Binder aus Langeoog berichtete von Initiativen um das Umfeld für Arbeitnehmer auf den Inseln positiver zu gestalten - insbesondere Krippen- und Kindergartenplätze stehen dort im Vordergrund. Die allgemeine Wohnsituation in den touristisch attraktiven Gebieten und die hohen Kosten für Arbeitnehmerunterkünfte wurden ebenfalls diskutiert. Der Verband sieht hier die Politik gefordert. Ohne den Motor Tourismus gerät die Wirtschaft der gesamten Region ins Stocken. Wie der Arbeitskräftebedarf für die kommende Saison auch nur einigermaßen befriedigt werden kann ist sehr fraglich. Teil 2 - Bericht der Kreis- und Inselverbände: Spiekeroog und die mangelnde Restaurantversorgung, Borkum und die Rumänen, VW Emden wird Standort für Elektrofahrzeugproduktion........ Foto: DEHOGA Norderney, Dehoga Ostfriesland       Der Beitrag DEHOGA: Herbstversammlung Juist Teil 1 erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

Mietpreise Ostfriesische Inseln

Mietpreise Ostfriesische Inseln - Filiz Polat, seit 2017 Grüne Bundestagsabgeordnete aus Niedersachen und von 2004 bis 2017 Abgeordnete im niedersächsischen Landtag, hat auf ihrer Sommertour 2018 auch die Ostfriesischen Inseln besucht. Ihr müssen die Ohren geklungen haben, da Sie wohl ständig auf die Wohnraumproblematik angesprochen wurde. Auf allen Inseln ist es mittlerweile so, dass die Mietpreise das selbe Niveau mit 1a Stadtlagen in den wirtschaftlich potentesten Regionen Deutschlands haben. Die Einkommenssituation ist allerdings nicht die gleiche wie bei Topmanagern von DAX-Unternehmen. Neubau Wohnungsgesellschaft Norderney Die Inselkommunen gehen das Problem unterschiedlich oder auch gar nicht an. Auf Norderney wohnt ein großer Teil der Einwohner in Wohnungen der städtischen Wohnungsgesellschaft (Wohnungsgesellschaft Norderney mbH). Die Wohnungsgesellschaft bietet vor allem im unteren und mittleren Preissegment Wohnungen. Insgesamt stellt das stadteigene Unternehmen 714 Mietwohnungen. Ungefähr ein Drittel der gesamten Bevölkerung von Norderney wohnt somit in kommunalen Mietwohnungen. Einmalig für die Nord- und Ostfriesischen Inseln. Die Bewerberliste ist lang. Singles haben fast keine Chance auf Wohnungen der Wohnungsgesellschaft. Auch auf Norderney übersteigt die Nachfrage bei weitem das Angebot. Die privaten angebotenen Wohnungen sind keine richtige Alternative es werden dort zwischen 12,- € und 25,- € pro Quadratmeter verlangt, das bedeutet mal eben 1.000,- € für eine 50 qm Wohnung! Mietwohnungen Mietpreise Ostfriesische Inseln  GRÜNE Polat kämpft für Wohngeld Auf den anderen Inseln ist das Problem des bezahlbaren Wohnraumes noch viel schärfer. Polat hat nun eine Anfrage an die Bundesregierung gestellt und auf ein Problem aufmerksam gemacht: Insulaner haben keine Chance durch Wohngeld angemessene Unterstützung zur Miete zu erhalten. Grund hierfür ist der Mietpreisspiegel. Ein Mietspiegel wird erst ab 10.000 Einwohner erstellt - keine der Inselkommunen erreicht diesen Schwellenwert. Als Vergleichsmiete wird deshalb die Festlandsmiete genommen. Ein echter Witz für einen Insulaner, da die Mieten auf dem Festland ungefähr 50% bis 75% günstiger sind als auf der Insel. Ein eigener Mietpreisspiegel für die jeweiligen Inselkommunen oder auch für die gesamten Ostfriesischen Inseln könnte Entlastung schaffen! Fachkräfte- Arbeitskräftemangel Das Problem des nicht finanzierbaren oder auch unzumutbaren Wohnraums setzt sich fort. Der in ganz Deutschland herrschende Arbeitskräftemangel trifft die Inseln besonders hart. Man muß die Nordsee schon ganz schön doll lieben um an Ende des Monats einen Großteil seines Einkommens für ein Mikroapartment auszugeben. Die Stimmung droht zu kippen, die wirtschaftliche Existenz gerade kleinerer Betriebe ist zunehmend gefährdet. Das Sylter Grauen kommt nun langsam auch auf den Ostfriesischen Inseln an. 2015 schloss auf der Promiinsel das erste Lokal, weil Fachkräfte fehlten. Das Spitzenrestaurant von Karsten Wulff hat es nicht geschafft, genug ausgebildete Fachkräfte zu rekrutieren um weiterhin sein kleines Lokal auf hohem Niveau zu führen. Hauptgrund waren die hohen Mieten, die auch in der Spitzengastronomie nicht mehr durch Lohnausgleich zu finanzieren sind (Siehe Artikel in der Allgemeinen Hotel und Gaststättenzeitung). Fachkräftemangel - Service wird minimiert Die Konsequenz ist eigentlich vorhersehbar - alles was mit Service zu tun hat, bei dem Menschen benötigt werden, wird weniger werden oder gleich ganz abgeschafft! Die Preise für Dienstleistungen werden höher bzw. nehmen nicht durchsetzbare Dimensionen an. Auf dem Festland ist dies bei den Banken zu beobachten - es gibt kaum noch Menschen und Bankschalter nur noch Automaten..........   Der Beitrag Mietpreise Ostfriesische Inseln erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

 
21.11.»