Klettergarten Abbau

2011 Aufbau Der Klettergarten (Hochseilgarten) Norderney hatte 2017 seine letzte Saison. Der im April 2011 eröffnete Hochseilgarten hatte insgesamt 2 Betreiber, letztlich waren es wohl doch zu wenig Kunden. Bereits 2014 wurde schon über ein vorzeitiges Aus spekuliert ( News 2014 - Hochseilgarten vor dem Aus ). Die im Becken des ehemaligen Freibades aufgestellten Masten werden seit gestern demontiert - gefällt. Hochseilgarten Norderney Ganz ohne Frage war der Hochseilgarten (Kletterpark) ein echtes Highlight - kurz vor Sonnenuntergang gab es eine majestätische Perspektive mit Blick auf Juist, das Festland und den Weststrand. Nun wird abgebaut was auch sehr spektakulär aussieht. Klettergarten Bilder vom Abbau: Bäume fällen :) Begehung mit beauftragten der Stadt Norderney Freibadgebäude mit Klettermasten Hochseilpark - die Hälfte liegt schon     Der Beitrag Klettergarten Abbau erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

Baustopp – Lärmschutzverordnung

Seit heute dem 15. Mai ist Ruhe auf Norderney! Naja, fast. Die Insel lebt vom Tourismus und ist deshalb darauf angewiesen, dass es ruhig ist. Nichts ist schlimmer als Baulärm während des Urlaubs ertragen zu müssen. Allerdings möchte man auch in einer renovierten oder auch neuen Umgebung die schönste Zeit des Jahres verbringen. Ein klassisches Dilemma. Wer vom 1.10 bis zum 14.5. bucht hat die Möglichkeit sich durch den Bauatlas des Norderney Zimmerservice über alle aktuellen Baustellen zu informieren. Link zum Bauatlas des Norderney Zimmerservice. Baustopp - Lärmschutzverordnung Die Insulaner gehen das Problem so an, dass sie im Sommerhalbjahr (vom 15. Mai bis zum 30. September) eine Verordnung zur Bekämpfung des Lärms erlassen haben (Link zur Lärmschutzverordnung). In dieser Zeit sind lärmintensive Bau- und Baunebenarbeiten, die An- und Abfuhr von Baumaterialien und Bauschutt, Hämmern, Stemmen, Sägen, Bohren, Trennschleifen etc. verboten. Die meisten Baustellen werden bis zu diesem Termin beendet bzw. aufgeräumt und ruhen dann. Einige kurz vor der Vollendung stehende Baustellen erhalten allerdings noch einige Tage "Nachschlag". Hektik wegen Baustopp Auf der Insel war in den letzten Wochen bei einigen Bauvorhaben Hektik zu beobachten, teilweise wurde von früh morgens bis spät abends gearbeitet um bis zum 15. Mai möglichst viel zu schaffen. Baff waren viele über eine Dachaufstockung in der Jann Berghaus Straße - innerhalb von 2 Tagen stand das neue Dach: Baustopp - schneller Dachaufbau Tag 1 Baustopp - schneller Dachaufbau Tag 2 Baustopp - schneller Dachaufbau Tag 2     Der Beitrag Baustopp – Lärmschutzverordnung erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

Kurmittelhaus Abriss im Herbst

Kurmittelhaus Abriss im Herbst - Zur Zeit steht von dem 1966/67 fertiggestellten Ensemble lediglich noch das Kurmittelhaus, das Verwaltungsgebäude (Westtrakt) und die überdachten Wege sind bereits abgerissen worden. Der dazugehörige Schutt blieb noch ein paar Jahre liegen und wurde, nachdem die Kostenfrage geklärt war entsorgt. Nun haben die politischen Gremien der Insel beschlossen, das Kurmittelhaus  im Herbst ebenfalls abzureißen. Etwas besorgt war man über einen eventuellen Einwand des BUND, da sich mittlerweile seltene Fledermäuse in der Ruine angesiedelt haben. Kurmittelhaus / Westflügel - jahrelanger Anblick / Bauschutt Abriss Fehlentscheidung? Bis heute erzeugt der "etwas spontane" Abriss des Verwaltungsgebäudes  unter den Insulanern immer noch Kopfschütteln. Es sollten damals Fakten geschaffen werden, damit dem Bau eines Fünf Sterne Hotels und dem Umzug der Kurverwaltung und eine damit verbundene Renovierung des Bazargebäudes nichts im Wege steht. Der jahrelange Anblick des Schuttberges machte das politische Versagen aber für alle täglich sichtbar. Man beschloss, zunächst einen Bauzaun als Sichtschutz um das Gelände zu errichten und die Entsorgungskosten in den städtischen Haushalt einfließen zu lassen. Den Abriss des verbliebenen Gebäudeteils sollten die zukünftigen Investoren des Hotelprojektes tragen. Kurmittelhaus 2018 - 50 Jahre alt Fakt ist, dass durch den spontan Teilabriss eine mögliche Zwischennutzung ausgeschlossen wurde und seit nunmehr über 15 Jahren eine Ruine am Kurplatz steht. Das Kurmittelhaus hat es im Januar dieses Jahres sogar in die NDR Reihe "Verlassene Orte" geschafft - ein mehr als zweifelhafter Ruhm. Kurmittelhaus und Verwaltungsgebäude 1873 wurde hinter dem Konversationshaus das Vorgängergebäude zum Kurmittelhaus errichtet. Das Warmbadehaus war sozusagen der Kern und der Beginn der Thalassokuranwendungen. Die Anwendungen sind bis heute eigentlich ähnlich geblieben - man reibt sich mit Schlick ein, wartet ein wenig und spült diesen wieder ab. Das Wambadehaus wurde 1964 abgerissen und im Mai 1965 konnte das Richtfest des neuen Gebäudes gefeiert werden, welches 1967/68 vollständig fertiggestellt wurde. Kurmittelhaus - Rohbau  Neben umfangreichen und modernen Kuranlagen (viel Technik!) gab es einen Kurgarten mit Brunnen und überdachten Wegen. Die Verwaltung des Staatsbades übernahm den Westflügel mit ausreichend Büros und Sitzungssälen. Kurmittlehaus - Westflügel / Verwaltungstrakt Es wurde das modernste und größte Kurmittelhaus an der Nordsee. Architektonisch angelehnt waren die Gebäudekomplexe an das Bauhaus - gradlinige Strukturen, viel Licht, viele Fenster. Aus heutiger Sicht hätte der Denkmalschutz wohl genügend Argumente gegen den Abriss gehabt. Kurmittelhaus - Model Gesamtkomplex Kosten  Wie es aussieht, bleiben die Kosten für den Abriss des gesamten Komplexes nun bei der Stadt Norderney oder einer stadteigenen Gesellschaft hängen. Geplant war, die Kosten für die Bereitstellung eines "baufertigen" Grundstückes dem zukünftigen Erwerber des Grundstückes in Rechnung zu stellen. Durch den spontanen Abriss ausgerechnet des Gebäudeteils, welches man am leichtesten hätte zwischennutzen können und das jahrelange Desaster um das Fünf Sterne Hotel sind erhebliche Mehrkosten entstanden, die schlichtweg nirgends refinanziert werden können. Auch hätte man durch eine Zwischennutzung nicht nur die Raumnot der Stadt- und Kurverwaltung lindern können, sondern auch noch zusätzliche Einnahmen generiert. Glücklicherweise sprudeln zur Zeit die Steuer-, Kurtax- und Mieteinnahmen der Stadt und Kurverwaltung, die Not scheint nicht zu groß zu sein. Kurmittelhaus - Innenhof Treppen     Der Beitrag Kurmittelhaus Abriss im Herbst erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

 
24.05.»