Corona-Fälle steigen rapide an

Inzwischen kennt jeder einen oder eine. Oder ist selber betroffen. Die Corona-Fälle steigen rapide an. In den Schulen, in Kita, Einzelhandel oder in der Gastronomie sind Menschen auf Norderney an Corona erkrankt. Kontaktpersonen sind in Quarantäne oder bleiben aus Vorsicht zu Hause. Nachdem der Landkreis heute morgen noch 59 Fälle, darunter elf neue, gemeldet hatte, liegt die jetzige Zahl der aktuell Infizierten laut dem Norderneyer Morgen über 100. Ein Grund ist, dass die Testergebnisse verzögert eintrafen. Update 20.1.: Das Gesundheitsamt hat aktuell 111 Fälle für Norderney gemeldet. Lange Schlangen hatten sich Anfang der Woche beim Kinderarzt gebildet. Auf der Wiese vor der Praxis warteten Eltern mit ihren Kindern auf den PCR-Test. Und auch die anderen Praxen waren mit Testungen gut beschäftigt. Die Ergebnisse und die Meldungen vom Gesundheitsamt aber ließen auf sich warten. Erst heute kamen für viele die Mitteilungen. So erfuhren sie, ob sie infiziert sind oder wie lange sie in Quarantäne sein müssen. Viele Norderneyer fürchten nun auch um ihren lang ersehnten Urlaub. Denn die in diesem Jahr zwei Wochen langen Winterferien wollen viele für eine Reise nutzen. Doch vor allem die Sorge um einen möglichst harmlosen Verlauf der Corona-Erkrankung treibt nun viele um. Die Impfaktion in der vergangenen Woche in der Kooperativen Gesamtschule war so gut besucht, dass einige Impfwillige sogar nach Hause geschickt wurden, da der Impfstoff nicht ausreichte. Die Winterruhe ist in Niedersachsen bis zum 2. Februar verlängert. Damit gilt die Warnstufe 3.   Beitragsbild: Corona-Reiseschreibmaschine im Norderneyer Bademuseum (Foto: Leidig) Der Beitrag Corona-Fälle steigen rapide an erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

Neuer Chefarzt

Mit dem neuen Jahr ist ein neuer Chefarzt auf die Insel gekommen. Dr. Frank Burkhard hat die Leitung der chirurgischen Abteilung des Krankenhauses Norderney übernommen. Uwe Peters, Geschäftsführer des Krankenhauses in der Lippestraße, stellte den Mediziner „mit großer Freude“ am Dienstagvormittag im Rahmen einer Pressekonferenz vor. Suche führte schnell zum Erfolg Normalerweise dauere es bis zu einem Jahr, um eine Chefarztstelle besetzen zu können, so Peters. Umso mehr freue es ihn, dass die Suche nach einem neuen Arzt sehr viel schneller zum Erfolg geführt habe, als erwartet. Burkhard übernimmt den Chefarztposten von Dr. Matthias Zellweger, der in Vorruhestand ging. 30-jährige Berufserfahrung Der gebürtige Bielefelder Burkhard blicke auf eine mehr als 30-jährige Berufserfahrung zurück, so die Mitteilung der Klinik. Stationen seiner beruflichen Karriere waren das evangelische Krankenhaus Bielefeld und das Henriettenstift in Hannover. Zuletzt war er leitender Oberarzt im Krankenhaus der Hospitalvereinigung in Bielefeld. Dort hatte er die Chefarztvertretung inne. Urbane und naturbelassene Insel Der 60-Jährige bringe viel Erfahrung in der allgemeinen Chirurgie mit und habe sich darüber hinaus auch durch eine Weiterbildung für Viszeralchirurgie spezialisiert. Zudem habe er Erfahrungen im Bereich der Gefäßchirurgie. Nicht nur die Position als Chefarzt habe den Vater dreier erwachsener Kinder gereizt, heißt es. Denn auch die Insel „mit dem einerseits urbanen Bereich und andererseits dem naturbelassenen Teil“ habe es ihm angetan. Der Vorsitzende des Fördervereins des Krankenhauses, Lothar Graw (links) und Geschäftsführer Uwe Peters (rechts) stellten den neuen Chefarzt Dr. Frank Burkhard vor. Foto: Krankenhaus Norderney Herzlicher Empfang Neben dem Geschäftsführer Peters begrüßte beim Pressetermin auch Lothar Graw, Vorsitzender des Fördervereins des Krankenhauses Norderney, den neuen Chefarzt. Graw stellte die Vereinsarbeit vor, hieß Burkhard willkommen und wünschte ihm viel Erfolg. Und der neue Chefarzt fühle sich in seiner neuen Wirkungsstätte willkommen: „Ich bin hier schon sehr herzlich empfangen worden.“ Das Norderneyerr Krankenhaus ist ein Akutkrankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit einer chirurgischen, einer internistischen und einer akutdermatologischen Hauptabteilung. Bewerber willkommen Wer auf der Insel arbeitet, hat gleich die Dünen und die Nordsee vor der Tür. Und weitere Bewerber sind willkommen: Derzeit sind Stellen für eine/n Dermatologin/en und eine/n MTRA sowie eine Ausbildungsstelle zur/zum Pflegefachfrau/mann ausgeschrieben. Außerdem sucht das Krankenhaus examinierte Pflegefachkräfte – und helfer.   Der Beitrag Neuer Chefarzt erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

Maskenpflicht für sogenannte Spaziergänge

Der Landkreis Aurich hat am Montag eine Maskenpflicht für sogenannte Spaziergänge verfügt. Dazu ist eine entsprechende Allgemeinverfügung erschienen. Laut dieser Verfügung sind Menschen verpflichtet, bei den oft nicht angemeldeten Versammlungen gegen Corona-Maßnahmen, eine Atemschutzmaske zu tragen. Diese muss mindestens  dem Schutzniveau FFP2, KN 95 oder einem gleichwertigen entsprechen, so die Verfügung. Diese Anordnung umfasst das versammlungsrechtliche Gebiet des Landkreises Aurich. Dazu gehören die Städte Norderney und Wiesmoor, Gemeinden Baltrum, Dornum, Großefehn, Großheide, Hinte, lhlow, Juist, Krummhörn, Südbrookmerland, Samtgemeinden Brookmerland und Hage. Die Städte Aurich und Norden treffen eigene Anordnungen. Infektionsschutz nicht sichergestellt Der Landkreis begründet diese Verpflichtung damit, dass bei dieser Art Veranstaltungen die Versammlungsbehörde „ den Infektionsschutz nicht in einem Kooperationsgespräch thematisieren und möglichst auf dieser Basis sicherstellen“ könne. Die Allgemeinverfügung ergehe, um dennoch in der aktuellen Infektionslage „ein Mindestmaß an Infektionsschutz bei allen Versammlungen zu regeln“. Das Bewahren des Abstandes ist ebenfalls vorgeschrieben. Kerzen verschiedener Farben In der Verfügung sind auch die Versammlungen genau beschrieben: „Neben fristgerecht angezeigten Versammlungen finden in letzter Zeit vermehrt nicht angezeigte Versammlungen sowie Eil- und Spontanversammlungen statt. Diese werden meist als „Spaziergänge" betitelt. Hierbei treffen sich Personen, die gemeinsam eine Wegstrecke zurückgelegen und gelegentlich Kerzen verschiedener Farben niederlegen. Dabei wird eine Haltung gegen die Corona-Schutzmaßnahmen zum Ausdruck gebracht.“ Wie der Landkreis schreibt, kommen immer häufiger solche Versammlungen vor. Und auch auf Norderney war kürzlich ein kleiner Haufen von sogenannten Spaziergängern in der Dunkelheit unterwegs. Dabei trugen die Teilnehmer auch Grablichter - ähnliche wie das auf dem Beitragsbild - mit sich herum. Die Kerzen stellten sie dann vor dem Rathaus am Kurplatz ab. Zuwiderhandeln wird teuer Der Landkreis macht auch deutlich, dass ein Zuwiderhandeln mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden kann. Der Inzidenzwert ist in den vergangenen sieben Tagen im Landkreis Aurich entgegen dem Landestrend gestiegen und liegt derzeit laut Homepage des Landkreises bei 132,5. Auf Norderney sind für heute 38 infizierte Menschen gemeldet – drei mehr als gestern. Sonderimpfaktion auch auf Norderney Für alle, die sich impfen lassen möchten, bietet der Landkreis unkomplizierte Möglichkeiten. In Wiesmoor und Hinte gibt es Sonderimpfaktionen. Und auch auf Norderney: In der Aula der Kooperativen Gesamtschule (Nebeneingang West) kann sich jeder am Donnerstag, 13. Januar, in der Zeit von 9.15 bis 15 Uhr impfen lassen. Geimpft werden Menschen ab zwölf Jahren mit Erst- oder Zweitimpfung. Boosterimpfungen stehen Personen ab 18 Jahren zur Verfügung. Die Impflinge sollten einen Impfausweis oder Personalausweis mitbringen. Verimpft werden die Stoffe BionTech und Moderna. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Beitrag Maskenpflicht für sogenannte Spaziergänge erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

 
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