31. Filmfest Emden-Norderney

Mit dem Film „Alles in bester Ordnung“ startet auf Norderney das 31. Filmfest Emden-Norderney. Vom 6. bis 13. Oktober sind im Kurtheater und im Conversationshaus mehr als 20 Filme zu sehen. Dazu kommen die Kurzfilme am Freitag, Talks und die Wiederholungen der Preisträgerfilme. Integrationspreis Der „Norderneyer Engel“ geht in diesem Jahr an die Regisseurin Hille Norden. Dieser Integrationspreis würdigt Filme, die sich „in herausragender Weise zu Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung, Rassismus und Toleranz positionieren. Norden erhält den Preis für den Dokumentarfilm „Heimat sucht Seele“. „Hinter der Programmauswahl des Filmfest Emden-Norderney steckt ein Schatz jahrzehntelanger Erfahrung, den wir nun wieder mit einem hochqualitativen Angebot auf Norderney heben können“, sagt Luciano Hoch, Veranstaltungsleiter beim Staatsbad. Nähe zu Filmemachern In dem auf Nordwest-Europa spezialisierten Festival laufen allein 17 Filme als Deutschlandpremiere oder als Uraufführung. Über 60 Filmschaffende werden als Festivalgäste geladen – einige davon kommen auch nach Norderney. Das Besondere an dem Festival ist die Nähe zu den Filmemachern. Viele von ihnen erzählen im Anschluss an die Vorstellung über ihre Arbeit und feiern mit den Zuschauern im Atelier im Kurtheater. Beim Filmfest werden zudem Preise im Wert von 55.500 Euro vergeben. Darunter der SCORE Bernhard Wicki Preis sowie der Emder Drehbuchpreis. Weiterhin der DGB Filmpreis, der NDR Filmpreis für den Nachwuchs und der Creative Energy Award der Stadtwerke Emden. Knisternd spannend „Mit sehenswerten Komödien, starkem Kino der Gefühle, knisternd spannenden Geschichten zum Mitfiebern und außergewöhnlichen Dokumentationen bieten wir ein Programm an, mit dem unser Publikum auch mal den Alltag vergessen und abschalten kann“, sagt Festivalleiter Rolf Eckard. Das Norderneyer Programm steht hier (S. 7). Höhepunkte des Festivals Ein Höhepunkt sei unter anderem der österreichische Beitrag „Risiken und Nebenwirkungen“ über die Grenzen wahrer Liebe. Auch der französische Historienfilm „A la carte - Freiheit geht durch den Magen“ über die Gründung des ersten öffentlichen Restaurants in Frankreich ist einer der Favoriten auf einen Preis. Und auch das deutsch-ukrainische Drama „Rivale“, das 2016 in die Endauswahl um den Emder Drehbuchpreis gelangte, sowie der Cannes-Wettbewerbsbeitrag „Wo in Paris die Sonne aufgeht“ von Kultregisseur Jacques Audiard sind empfehlenswert. Schicksale von Kindern „Wir haben uns entschlossen, in diesem Jahr mit der Filmauswahl auch Partei zu ergreifen für die Schwächsten unter den Betroffenen, den Kindern“, sagt Festivalleiter Rolf Eckard. So stellen eine Reihe von Filmen unterschiedlicher Genres die Schicksale von Kindern in den Mittelpunkt. „Damit stellt sich das Filmfest Emden auch den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen.“ Eintrittskarten Die Zugangsregeln orientieren sich nach der tagesaktuellen Verordnung. Karten gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse im Kurtheater und im Conversationshaus. Preise Einzeleintritt: 9 Euro 3-Filme-Ticket: 24 Euro 6-Filme-Ticket: 45 Euro Dauerkarte: 69 Euro Eröffnungsabend: 9 Euro   Beitragsbild: Eröffnungsfilm „Alles in bester Ordnung“, Foto: Niklas Lindschau Der Beitrag 31. Filmfest Emden-Norderney erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

Erneut Thalasso-Nordseeheilbad

Die Insel Norderney darf sich erneut Thalasso-Nordseeheilbad nennen. Auch das Badehaus und zwei Thalasso-Parnerunterkünfte der Insel tragen jetzt erneut das Qualitätssiegel. Das ist das Ergebnis einer Prüfung des „Europäischen Prüfinstituts Wellness & Spa“. Wie das Staatsbad mitteilt, prüften Mitarbeiter des Instituts über mehrere Tage die Einrichtungen und die Insel. Und das Ergebnis sei „ebenso deutlich wie positiv“ gewesen. So dürfen die Insel, die Partnerunterkünfte und das Badehaus Norderney weiter das Siegel „Leading Spa Selection“ tragen. Dabei habe das Badehaus mit einer Gesamtbewertung von mehr als 96 Prozent einen neuen Rekord aufgestellt. Aber auch die rezertifizierten Thalassohotels der Michels Gruppe sowie das Strandhotel an der Georgshöhe und das Hotel „New Wave“ sind  sehr positiv bewertet. Thalasso-Kompetenz und Freundlichkeit Der Prüfungsvorsitzende Horst Poralla habe im Feedbackgespräch im Badehaus besonders die „enorme Thalasso-Kompetenz, die Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter, die wunderbaren Anwendungen mitsamt Berücksichtigung aller Qualitäts-Standards, die renovierten Appartements sowie die renovierten Familienbad-Umkleidekabinen“ hervorgehoben, heißt es in der Mitteilung. Norderney als Trendsetter Die Gästeerwartungen würden „übererfüllt“. Und Norderney werde vom Prüfinstitut „als Trendsetter sowie Benchmark-Geber für andere Thalasso-Institutionen gesehen“. Entsprechend groß sei die Freude beim Badehaus-Leiter Heiko Wenzig und seinem Team. Gleichzeitig wollen die Verantwortlichen den Prüfbericht auch als Ansporn nehmen, das eigene Angebot noch weiter zu verbessern. Im Strandhotel Georgshöhe ist man sehr stolz darauf, wieder zertifiziert zu sein: „Das Strandhotel Georgshöhe steht für Thalasso.“ Und im Hotel „New Wave“ freut man sich darüber, „mit unserem neuen innovativen Hotel-Konzept ein Teil der Thalasso-Familie auf Norderney“ sein zu dürfen. Die Norderneyer Thalassopartner präsentieren ihre Gütesiegel und Urkunden auf dem Kurplatz: (von links) Boris Freymann/Direktor Michels-Hotels, Birgit Kröger/Badehaus-Koordinatorin, Heiko Wenzig/Badehausleiter, Katharina Groeneveld/Hotel New Wave, Horst Poralla/Europäisches Prüfinstitut Wellness & Spa. Foto: Staatsbad Der Beitrag Erneut Thalasso-Nordseeheilbad erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

Winterfahrplan beginnt

Ab dem 20. September gilt der Winterfahrplan der Frisia-Reederei. Doch wer derzeit auf Norderney ist, kann sich noch nicht so recht vorstellen, dass in Kürze der Winterfahrplan beginnt und weniger Fähren benötigt werden. Denn die Insel ist voller Gäste. Dabei zeigt sich auch ein neuer Trend: Während früher die Club-Touristen verlässlich donnerstags anreisten und am Sonntag wieder weg waren, scheint jetzt die ganze Woche hindurch Clubzeit zu sein. Entsprechend laut und rummelig ist es in der Stadt. Sangesfreudige Gäste Die einschlägigen gastronomischen Betriebe sind schon am späten Nachmittag gut gefüllt mit sangesfreudigen Gästen. Und die feiern gern bei lautstarker Musik bis in den späten Abend oder in die Nacht hinein. Auch an den Stränden sind die Clubbies vertreten. Und wer anmerkt, dass es auch auf Norderney eine Lärmschutzverordnung gibt und Regeln wie überall gelten, bekommt schon mal zu hören: September ist Clubzeit. Das ist nun mal so. Nicht nur die Strandbars sind gut besucht. Viele Feiernde sitzen neuerdings mit Getränken und vor allem mit leistungsstarken Bluetooth-Boxen im Sand oder auf der Promenade. Dabei nehmen leider nicht alle Rücksicht auf Spaziergänger oder Strandliebhaber, die lieber dem Meeresrauschen lauschen als dem neuesten Schlager. Und auch die Selbstverständlichkeit, dass mitgebrachte Flaschen oder Essensboxen mit genommen und entsorgt werden müssen, ist nicht allen geläufig. Ganz abgesehen von den vielen Zigarettenkippen, die im Sand oder auf der Straße landen. Nicht deine Insel Bei Facebook ist die Gruppe "Nicht deine Insel" immer beliebter, die das Verhalten dieser besonderen Gäste auf die Schippe nimmt. Auf den Seiten gibt es viele Zitate und Gesprächsverläufe aus dem Alltag von Service-Kräften zu lesen. Wer die Aussagen mancher Gäste liest, wird sich beim nächsten Restaurant- oder Kneipenbesuch vielleicht ein wenig mit seinen Forderungen oder Meckereien zurückhalten. Und die Arbeit der Servicekräfte besser würdigen. Denn, so einer der Posts auf der Seite: Wer bei einer Rechnung von 168,40 Euro "Mach 170!" sagt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Wer aber außerhalb der Stadt Ruhe sucht, findet diese immer noch an den Stränden oder in den ruhigeren Teilen der Insel. Und es gibt natürlich auch die harmlosen und freundlichen Gäste, die mit Freunden Urlaub auf der Insel machen wollen. Fahrplanwechsel der Frisia-Reederei Neun Fährabfahrten statt 14 und größere Abstände: Mit dem Fahrplanwechsel der Frisia-Reederei beginnt die dunklere Jahreszeit. Von Juli bis Mitte September können Norderneyer und Gäste praktisch stündlich aufs Festland oder auf die Insel fahren. Nun aber gibt es für die nächsten Monate größere Wartezeiten zwischen den Abfahrten. Schnellfähren Wer es eilig hat und wem es nicht so auf das Geld ankommt, der kann auf die Schnellfähren ausweichen. Das ist allerdings mit rund 25 Euro pro Person ab 14 Jahren nach Norderney kein Schnäppchen. Nach Juist kostet die einfache Fahrt sogar 40 Euro pro Fahrgast. Dafür gibt es mit dem Inselexpress oder dem Töwerland-Express tägliche planmäßige Abfahrten. Und man kann auch Fahrten außerhalb des Fahrplans auf die Insel buchen. Und statt rund einer Stunde Fahrt muss man nur etwa 25 Minuten nach Norderney einrechnen. Die Fahrt von Norddeich nach Juist dauert etwa 45 Minuten. Die Fähren und auch die Schnellfähren kann man über das Online-Portal buchen. Für Autofahrten nach Norderney und zurück ist die Buchung in beide Richtungen erforderlich.   Beitragsbild: Screenshot aus der Facebook-Gruppe "Nicht deine Insel" Der Beitrag Winterfahrplan beginnt erschien zuerst auf Norderney Nordsee-Magazin.

 
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