
News von Norderney
Norderney Inside
04.10.2025
Alarm auf dem Leuchtturm
Einen nicht alltäglichen Einsatzort gab es am Donnerstag für die Freiwillige Feuerwehr Norderney.
Ein Brandmelder in rund 60 Metern Höhe hatte ausgelöst. So hieß es für die Wehr: Alarm auf dem Leuchtturm.
Immer voller Einsatz
Es gibt viele zeitaufwendige Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Norderney, die zwar meist glimpflich ausgehen, aber immer den vollen Einsatz der Ehrenamtlichen fordern. So gibt es häufig Fehlalarme oder ausgelöste Brandmeldeanlagen. Personen stecken im Aufzug fest oder der Rettungsdienst braucht Unterstützung beim Transport. Hin und wieder gibt es eine Suche nach vermissten Personen.
Von oben hatten die Feuerwehrleute einen tollen Blick auf die Insel und die Fahrzeuge auf dem Parkplatz am Leuchtturm. Foto: Freiwillige Feuerwehr Norderney
Sportliche Betätigung
Glücklicherweise sind schwere Brände die Seltenheit. Doch oft muss die Inselwehr in voller Stärke ausrücken, wenn vorher nicht klar ist, wie ernst die Lage ist. So war es auch am Donnerstag. Und dieser Einsatz war dazu auch noch durchaus mit sportlicher Betätigung verbunden.
256 Stufen mit Atemschutzgerät
Um 15.27 Uhr ging der Alarm ein. Norderneyer Einsatzort im Inselosten. Ganz oben im Turm im Lampenhaus hatte der Brandmelder ausgelöst. Um die Lage sorgfältig abzuklären, fuhr die Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen zur Einsatzstelle, so der Bericht der Feuerwehr. Und dort wurde es anstrengend: „Ein Atemschutztrupp musste die 256 Stufen des Leuchtturms aufsteigen, um eine gründliche Erkundung der Innenräume und der maschinentechnischen Anlage durchzuführen.“
Wie gut, dass die anschließende Lageeinschätzung keinen Hinweis auf akute Brandgefahr oder gefährliche Stoffe ergab. Nach Abschluss der Erkundung konnte der Einsatz beendet werden.
Drei weitere Einsätze
Dies war nur einer von vier Einsätzen im Oktober. So wurde die Feuerwehr am Mittwoch, 1. Oktober, um 20.55 Uhr zu einer Türöffnung gerufen. Und an der Einsatzstelle in einem Mehrfamilienhaus in der Jann-Berhaus-Straße war auch der Rettungsdienst im Einsatz.
Wenige Stunden später, am Donnerstag früh um 0.05 Uhr ging bereits der nächste Alarm ein. Anwohner hatten das ständige Piepen eines Rauchmelders im Damenpfad gehört, so der Feuerwehr-Bericht. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass der piepende Heimrauchmelder die Batterielebensdauer fast erreicht hatte. Die Batterie war fast leer und so meldete sich der Heimrauchmelder, damit die Batterie ausgetauscht wird. An der Einsatzstelle hatte der Eigentümer den Rauchmelder bereits abgebaut. Ein Eingreifen durch die Feuerwehr war nicht notwendig.
Die Feuerwehrleute müssen sich auch mit Brandmeldeanlagen gut auskennen.
Melder eingeschlagen
Am Tag der Deutschen Einheit wurde die Feuerwehr Norderney um 12.42 Uhr wieder einmal zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Diesmal war der Einsatzort das Haus Thomas Morus in der Benekestraße. Wie sich herausstellte, hatte die Brandmeldeanlage wegen eines eingeschlagenen Handdruckmelders ausgelöst.
Fotos: Freiwillige Feuerwehr Norderney






