
News von Norderney
Wirtschaft
05.03.2026
Meine Fähre ist insolvent
Der Start war schon schwierig, die Auslastung schien problematisch zu sein. Und jetzt ist die junge Reederei Meine Fähre in finanzieller Schieflage und der Insolvenzantrag der Reederei ist gestellt. Heute morgen wurde das Verfahren über den Insolvenzantrag über das Vermögen der Reederei Meine Fähre GmbH, vertreten durch Geschäftsführer Frank Voss, beim Amtsgericht Aurich eingeleitet. Sitz der Reederei ist in der Poststraße auf Norderney.
Somit wurde die vorläufige Verwaltung des Vermögens angeordnet. Und weiteres darf nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters, Dr. Hans-Joachim Berner aus Bremen, vorgenommen werden.
Zahlungsunfähigkeit droht
Wie Reederei-Sprecherin auf Nachfrage mitteilt, sei die Reederei von drohender Zahlungsunfähigkeit betroffen und darauf habe die Geschäftsführung das Insolvenzverfahren beantragt. „Wir gehen bis auf Weiteres von einer Fortführung des Geschäftsbetriebs aus“, so die Sprecherin. Letztendlich werde dies aber der Insolvenzverwalter entscheiden. Auf der Homepage sind die Fahrten weiterhin buchbar.
Mehrere Anteilseigner
Die Reederei Meine Fähre GmbH mit Sitz auf Norderney wurde im Jahr 2022 gegründet. Anteilseigner sind laut Mitteilung auf der Homepage unter anderem die Norderneyer Hoteliersfamilien Ennen, Michels und Brune sowie die A. und E. Korus-Stiftung, deren Stiftungszweck die Förderung und Unterstützung des Wohlfahrtswesens, der Alten- und Jugendhilfe, des Sports und der Mildtätigkeit in der Stadt und der Inselgemeinde Norderney ist. Das erste Schiff der Reederei, „Meine Fähre 1“, pendelte seit September 2024 zwischen Norderney und Festland, die Personenfähre „Meine Fähre 2“ seit Januar 2026.







Andter, Bianca sagt:
Wir haben eine Fahrt für hin und zurück am 30.04. und 07.05.26 gebucht und bereits bezahlt, wie geht es denn jetzt weiter?