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Kultur

17.01.2026
Ausstellung

Norderney – Lyrik & Fotografie

Ein Ort der Erinnerung, der Inspiration und der inneren Bewegung ist Norderney für Felizita Söbbeke. Die Künstlerin und Autorin aus Gronau-Epe setzt diese Gefühle in ihren Gedichten um. Zusammen mit der Fotografin Annette Papior ist das rund 130-seitige Buch „Norderney – Lyrik & Fotografie“ entstanden.

Felizita Söbbeke

Felizita Söbbeke

Mit der Insel verbindet Söbbeke eine langjährige Beziehung. „Geprägt von Meer, Wind und dem Rhythmus der Gezeiten fangen ihre Texte stille Momente, Erinnerungen und Empfindungen ein. Sie erzählen von Weite und Nähe, von Kraft und Verletzlichkeit – und machen die Schönheit des Alltäglichen sichtbar“, so die Pressemitteilung zum Buch.

Ungewohnte Perspektiven

Die Fotografien von Annette Papior, Prokuristin bei der Staatsbad Norderney G

Annette Papior

Annette Papior

mbH, ergänzten die lyrischen Texte um eine eigenständige visuelle Ebene. „Mit einem offenen, neugierigen Blick nähert sie sich der Insel aus ungewohnten Perspektiven. Ihre Bilder lenken die Aufmerksamkeit auf Details
und Stimmungen, die im Alltag oft übersehen werden: Licht über dem Sand, Spuren im Watt, das Spiel der Wellen, Zeichen von Werden und Vergehen.“ Im Zusammenspiel von Wort und Bild entstehe „ein stiller Dialog, der Bekanntes neu erscheinen lässt und Vertrautes in einem anderen Licht zeigt“.

„Norderney – Lyrik & Fotografie“ ist im Online-Shop des Verlages Buchwerkstatt Hage, in der Bibliothek im Norderneyer Conversationshaus sowie im Buchhandel erhältlich.

Buch Lyrik und Fotografie

Ausstellung im Conversationshaus

Außerdem sind seit Anfang Januar Malereien von Felizita Söbbeke in der Orangerie des Conversationshauses zu sehen. Die Ausstellung „Seelenorte“ zeigt laut Ankündigung „abstrakte, imaginäre Landschaften, die aus dem unmittelbaren Erleben von Natur entstehen“.

In ihren Arbeiten verarbeite sie Eindrücke von Meer, Himmel, Dünen und Horizont. Sie arbeite mit Acrylfarben sowie strukturgebenden Materialien wie Norderneyer Strandsand, Marmormehl, Kaffeesatz und Goldstaub. Die Werke bildeten nicht reale Landschaften ab, sondern eröffneten innere Räume.

Fotos: privat

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