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Veranstaltungstipps

29.06.2026
Otto Schülke und Johann Fidi

Probefahrten mit der „Otto Schülke“

Der Museumskreuzer „Otto Schülke“ liegt malerisch im Yachthafen, der zurzeit gut besucht ist. Und das Team des Vereins Museumskreuzer Otto Schülke ist sehr umtriebig und kümmert sich um das Boot und auch um das Beiboot „Johann Fidi“. Regelmäßig muss an den doch schon älteren Schätzchen Hand angelegt werden. Mitte Juni haben die Crew und der zweite Vormann Uwe einige Probefahrten mit der „Otto Schülke“ absolviert, um sich mit den Schiffen vertraut zu machen, wie der Verein berichtet. Und auch mit der „Johann Fidi“ gab es Probefahrten.

An- und Ablegen mit viel Gefühl

Nicht einfach ist das Fahren mit der Schülke: „Gerade das An- und Ablegen benötigt viel Gefühl, da das Schiff kein Bugstrahlruder hat und nur über die vordere Spring vom und an den Ponton gebracht werden kann.“ Je nach Wind sei dies ein nicht so einfaches Manöver, vor allem im gut gefüllten hinteren Hafenbereich: „Der Wendekreis ist doch nicht zu unterschätzen.“

Neues Getriebe für die „Johann Fidi“

Und die Tüftler haben sich in den vergangenen Monaten auch um das Tochterboot „Johann Fidi“ gekümmert. Neben vielen kleinen Wartungsarbeiten hat die „Fidi“ ein neues Getriebe sowie einen neuen Tank erhalten. „Wenn man bedenkt, wie eng es auf der Fidi ist, eine beachtliche Leistung unserer Monteure“, schreiben die Ehrenamtlichen auf ihrer Facebook-Seite und bedanken sich bei der Mannschaft der Schlosserei de Boer für die gute Arbeit. Und der Dank der Schülkes geht auch an Heiko Jacobs und an Michael Ulrichs für ihre Hilfe.

Michael Ulrichs kennt sich mit der „Johann Fidi“ bestens aus. Foto: Verein Museumskreuzer Otto Schülke

Fahrten mit der Fidi

Vor einigen Tagen konnte nämlich eine ausgiebige Probefahrt im Norderneyer Hafen mit Michael Ulrichs stattfinden. Dieser sei ein erfahrenes Mitglied der DGzRS, der die „Fidi“ bereits in der aktiven Zeit auf Norderney stets sicher gefahren hat, so die Mitteilung. Jetzt beginnt die Einweisung der Crew in die Technik und Handhabung des Tochterbootes, damit auch sie das kleine Boot in Zukunft in Fahrt zeigen können.

Heiko Jacobs

Der Norderneyer Heiko Jacobs hat den Rumpf der Otto Schülke untersucht. Foto: Verein Museumskreuzer Otto Schülke

Bewuchs am Rumpf

Um ebenfalls mit der „Otto Schülke“ in Fahrt zu bleiben, muss regelmäßig alle paar Jahre der Rumpf von Bewuchs befreit werden. Die Crew hatte bereits die Wasserlinie gesäubert. Doch da innerhalb kürzester Zeit wieder Bewuchs vorhanden war, haben sie sich professionelle Hilfe geholt, um den Rumpf einmal genauer kontrollieren zu lassen.

Heiko Jacobs habe sich gern dazu bereit erklärt, im Rahmen eines kleinen Tauchtrainings die Schülke zu untersuchen. Das Fazit dieser Untersuchung ist: „Wir müssen noch in diesem Jahr aus dem Wasser, um den Rumpf zu reinigen und neues Antifouling aufzutragen.“
Daneben haben die Ehrenamtlichen weitere Arbeiten verrichtet. Sie lackierten die Rohre für die Stromzufuhr am Strommast und befreiten die vordere Luke der Schülke von Rost.

Führungen über Online-Kalender buchen

Außerdem gibt es jetzt ein größeres Informations-Schild an der Eingangspforte für die Besucher. Besichtigungen kann man einfach über den Online-Kalender buchen. So gibt es zum Beispiel im Juli an sieben Tagen jeweils mehrere Führungen für maximal vier Besucher pro Termin. (vel)

Beitragsbild: Die Otto Schülke und das Tochterboot Johann Fidi im Norderneyer Hafen. Foto: Leidig

 

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