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11.04.2026
Seehund

Seehunde am Kap Hoorn

Die beiden Seehunde am Kap Hoorn Spielplatz sind wieder ansehnlich. 16 Kinder und Jugendliche der Klassen 3 und 4 sowie 5 und 7 haben sich der Tiere angenommen. Unter der Leitung von Konstanze Kampfer und Gloria Kampfer haben sie die Seehunde in kleine Kunstwerke verwandelt. Wie die Stadt mitteilt, entstand die Verschönerung der Seehunde im Rahmen der Ferien-Workshops des Jugendcafés.

Unterwasserwelt auf Seehund

Konstanze Kampfer von Konka Impace unt die Kunstpädagogin Gloria Kampfer leiteten die Workshops. Zuerst malten die jüngeren Kinder Bilder zum Thema „Unterwasserwelt“ auf eine Leinwand. Und dann übertrugen sie die Fische, Krebse, Quallen, Algen und weitere Meerestiere und -pflanzen auf die Seehund-Skulptur.

Das Gemeinschaftsprojekt habe den Kindern großen Spaß gemacht, so die Mitteilung. „Sie konnten ihre gestalterischen Fähigkeiten erweitern, Mut zu eigenen kreativen Entscheidungen zeigen, gegenseitige Wertschätzung erleben und Freude am künstlerischen Ausdruck entdecken.“ Und sehr stolz sind sie darauf, dass sie ihre Namen auf den Seehund schreiben durften.

Seehund

Pop-Art Power

Die Arbeiten am zweiten Seehund, bemalt von Jugendlichen der Klassenstufen 5 bis 7, standen unter dem Motto „Pop-Art Power“ und knüpften an Werke des Künstlers Keith Haring an. Die Jugendlichen lernten, ein Kunstwerk schrittweise zu planen – von der ersten Skizze bis zur fertigen Leinwand – und setzten sich spielerisch mit Harings Bildsprache auseinander.

So sei eine farbenfrohe Seehund-Skulptur entstanden, die den individuellen Stil der Jugendlichen mit Anregungen durch Keith Haring verbinde. „Das Thema Pop-Art nach Haring ist toll und so einfach – das wollen wir nochmal machen“, so der Tenor der Jugendlichen. Viele seien von sich selbst überrascht gewesen: „Ich wusste gar nicht, dass ich so gut malen kann.“

Beide Seehund-Skulpturen können nun wieder an ihrem Platz im Park bewundert werden. Unterstützt wurde die Aktion von den Mitarbeitern des Bauhofs der Technischen Dienste (TDN), die den Hin- und Rücktransport, die Vorbereitung und Grundierung übernahmen. Die Stadt dankt dem Jugendcafé für die Organisation und den Kindern und Jugendlichen sowie ihren kreativen Leiterinnen für die tollen Ideen und die Verschönerung der Seehund-Skulpturen im Kap-Hoorn-Park.

Fotos: Stadt Norderney

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