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Norderney Inside
24.11.2025
Verkauf des Krankenhauses an die Stadt
Das Krankenhaus kommt in Norderneyer Hand. Die Gläubigerversammlung der Allergie- und Hautklinik Norderney gGmbH hat heute einstimmig beschlossen, dass Insolvenzverwalter Axel Gerbers den Verkauf des Krankenhauses an die Stadt Norderney vollziehen soll.
Die Gläubigerversammlung fand heute im Amtsgericht Aurich statt. Foto: Pixabay
Noch zwei Interessenten
Wie ein Sprecher des Bremer Insolvenzverwalters mitteilt, habe Gerbers bei der heutigen Sitzung im Amtsgericht Aurich die Angebote und den Stand der Verhandlungen mit zwei verbliebenen Interessenten ausführlich dargestellt und mit den anwesenden Gläubigern diskutiert. Und die Gläubigerversammlung habe sich einstimmig dafür ausgesprochen, das Krankenhaus an die Stadt zu verkaufen.
Die Stadt Norderney hatte ihr Kaufinteresse zuvor mehrfach bekundet. Und mit der Gründung einer GmbH in der Ratssitzung in der vergangenen Woche waren wichtige Schritte erfolgt.
Im ersten Quartal 2026
„Die Weichen sind gestellt“, so Axel Gerbers, Partner in der Kanzlei Johlke Niethammer (JNP) aus Bremen. Er werde seinen Beitrag dazu leisten, dass der Vertrag mit der Stadt Norderney zügig notariell beurkundet werden könne. „Ich gehe davon aus, dass der Verkauf des Krankenhauses an die Stadt Norderney noch im ersten Quartal 2026 vollzogen werden kann.“ Für die Gesundheitsversorgung der Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihrer Urlaubsgäste aus ganz Deutschland sei das Krankenhaus Norderney von großer Bedeutung.
Insolvenz im Oktober 2024
Seit Anordnung des Insolvenzantragsverfahrens am 14. Oktober 2024 sowie der am 1. September 2025 erfolgten Verfahrenseröffnung werde der Krankenhausbetrieb in vollem Umfang fortgeführt.






