News von Norderney

Wirtschaft

11.03.2026
Studio fünf

Vorbereitungen auf die Saison 2026

Die Vorbereitungen auf die Saison 2026 sind unübersehbar. Überall wird gebaut, renoviert, saniert und es werden Pläne geschmiedet. Zwar gibt es derzeit relativ viele Leerstände in der Innenstadt von Norderney. Doch es zeigt sich auch einiges Neues.

So tut sich etwas im Ladengeschäft an der Ecke Jann-Berghaus-Straße zum Herrenpfad. Viele Jahre war dort die Daily Fashion Factory eine gute Adresse für Bekleidung. Der Shop ist im vergangenen Jahr einige Häuser weiter östlich entlang der Jann-Berghaus-Straße gezogen.

Fitness-Studio eröffnet im Sommer

Das Eckhaus wurde verkauft. Im Obergeschoss befinden sich neun Appartements und eine Wohngemeinschaft für Personal des Hotels 1884 und des Restaurants Müllers. Und im bisherigen Dailys-Ladengeschäft eröffnet im Sommer ein Fitness-Studio (Beitragsbild).

Fitness Jannis Rochner

Jannis Rochner (Foto) ist bereits zusammen mit John H. Landwehr Geschäftsführer des Studio fünf in Sulingen. Und der Sport- und Fitnesskaufmann Rochner eröffnet in diesem Jahr das Studio fünf Norderney. Gemeinsame Gesellschafter sind Andreas Körner und John H. Landwehr.

Auf Norderney gibt es bisher Fitness-Studios beim Tus Norderney und im Michels Hotel. Mit Studio fünf Norderney kommt nun ein Mikro-Studio dazu. Rochner erklärt, was das bedeutet: Das Studio ist nicht dauerhaft, aber zweimal in der Woche, mit Personal besetzt. Der Zugang zu dem 160 Quadratmeter großen Studio wird über Face-ID oder QR-Code möglich sein. Geöffnet wird täglich von 6 bis 0 Uhr.

Studio fünf

Einführungen und Trainerstunden können gebucht werden. Und es wird Tageskarten ebenso wie Monats-, Halbjahres- oder Jahresabos geben. Das Studio ist an Hansefit und Wellpass angeschlossen. Und die Ausstattung wird einen Kraft-, einen Freihantel- und einen Cardio-Bereich haben. Das Multimedia-Angebot umfasst auch Netflix. Das Studio ist belüftet und klimatisiert. Angeschlossen ist ein kleiner Umkleidebereich sowie ein kleiner weiterer Raum und Toiletten.

Das Ladengeschäft ist jetzt komplett entkernt und dabei habe sich gezeigt, dass die Sanierung doch länger dauert als gedacht. Daher verschiebt sich die Eröffnung, sie soll aber vor den Sommerferien erfolgen.

Galerie Waterkant, Kranich, Toni und Rosenboom

Ebenfalls gewerkelt wird im historischen Gebäude der Norderneyer Badezeitung (Foto) in der Fischerstraße. Dort wird das Atelier Waterkant, zu finden in der Jann-Berghaus-Straße, eine zusätzliche Galerie eröffnen.

Badezeitung

Das Fahrradgeschäft Kranich in der Jann-Berghaus-Straße ist jetzt schräg gegenüber in das ehemalige Elektrogeschäft von Rosenboom (früher Onkes) umgezogen. Eine kleine Rosenboom-Filiale für Beratungen rund um Küchen und Sanitär ist im ehemaligen Camel-Store in der Alten Post beheimatet. Dort, wo bis vor kurzem das Kinderbekleidungsgeschäft Kunterbunt war, ist jetzt ein Geschäft von Rad Toni – schräg gegenüber vom Rad Ton Servicepoint.

Grand opening im Hilfiger-Store

Bereits im Dezember 2025 hat der Hilfiger-Store in der Alten Post neu eröffnet. Wie ein Sprecher der Marken-Agentur Karla Otto aus München erklärt, habe es einen Eigentümerwechsel gegeben. Am 26. März soll ein „Grand Opening event“ im Store stattfinden mit Live-DJ Sounds, Drinks und Opening Specials.

Einiges steht leer

Nicht wenige Läden stehen jedoch leer. Geschlossen hat das Schmuckgeschäft Päivi in der Poststraße. Und auch der Schmuckladen M&Molt in der Strandstraße ist seit vergangenem Jahr geschlossen, ebenso wie das Spezialitätengeschäft B&B.

Nordseestube zieht um

Leer steht derzeit das Restaurant Nordseestube (Foto) an der Ecke Langestraße und Herrenpfad. Noch hängt dort ein Schild, das auf die lange Tradition der Nordseestube verweist, nämlich seit 1819. Die Betreiber hören aber nicht auf, sie ziehen nur um und wollen am 1. April im Haus Schifffahrt an der Bülowallee eröffnen. Dort hat im vergangenen Jahr das Alte Kontor der Familie Heinrich geschlossen.

Nordseestube

Sparkasse und OLB

Verzögerungen gibt es beim Eckhaus der Jann-Berghaus-Straße zur Poststraße. Dort hatten Namuth und Pindopp geschlossen, da das Haus abgerissen werden sollte. Es steht aber immer noch. Eine Sprecherin der Sparkasse Aurich-Norden, der das Gebäude gehört, erklärt dazu auf Nachfrage, es gebe Pläne für das Eckhaus. Doch da die Genehmigung dafür noch nicht vorlege, könnten sie aktuell keine weiteren Information geben. Das OLB-Gebäude hingegen ist offenbar verkauft. Mal schauen, wie es dort weitergeht. (vel) Fotos: Leidig

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