Die Wintermonate sind auf der Insel in einer Stimmung zwischen Aufbruchstimmung und Abrissbirne. In der Bausaison sind Straßen gesperrt, Häuser werden abgerissen und neu gebaut. Auch im Einzelhandel tut sich einiges. Manche nutzen die Zeit, um mit einem Pop-Up-Store – wie jetzt in der Poststraße (Foto) – die Verkaufschancen zu testen. Andere renovieren und bereiten sich auf die neue Saison vor.
Endgültig geschlossen
Andere schließen vorübergehend um umzubauen. Und wieder andere schließen endgültig, wie zum Beispiel L und L-Moden in der Poststraße sowie der Kiosk Pindopp, der Kindermodenladen sowie das Geschäft Fellmonster in der Jann-Berghaus-Straße.
Und in der Winterzeit müssen sich die Kunden auf veränderte Öffnungszeiten einstellen. Viele Geschäfte haben jetzt verringerte Öffnungszeiten. In Restaurants gibt es mehr Ruhetage als in der Saison.
Bäderregelung
Vor allem die Sonntagsschließung wegen der Bäderregelung überrascht manche Kunden. Denn die Norderneyer und Inselgäste sind verwöhnt von den ausgeweiteten Ladenöffnungszeiten, die im Jahr für touristische Orte in Niedersachsen gelten und eine Öffnung an Sonntagen erlauben.
An Sonntagen geschlossen
Aber dies gilt nicht an allen Sonntagen im Jahr. Denn laut Bäderregelung ist eine Sonntags-Öffnung in der Zeit vom 1. November bis zum 14. Dezember verboten. So finden sich an Sonntagen vor Edeka, Netto, Combi, Penny oder Rossmann einige Menschen ein, die wie gewohnt einkaufen wollen. An Sonntagen geöffnet ist aber Stoppels Lüttje Laden, denn dieser gilt aufgrund seiner Größe als eine Art Kiosk und für die gelten wiederum andere Regeln.
Aber es gibt noch genügend Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten auf Norderney. Und außerdem sind Meer und Strand immer geöffnet.