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Sport

19.12.2021
Aufgang Lippestraße

Schwaben gegen Ostfriesen

Wer schafft mehr Kilometer zu Fuß: Die Schwaben oder die Ostfriesen? Heute startet ein Wettbewerb, in dem sich Nord und Süd beweisen wollen, wer besser zu Fuß ist. Beim Laufen, Walken, Wandern oder Spazierengehen messen die Teilnehmer ihre Kilometer. Bis zum 9. Januar heißt es: Schwaben gegen Ostfriesen.

Im vergangenen Jahr kam die erste Herausforderung  aus dem Schwabenland in den Norden. Die Süddeutschen meinten, dass sie in einem Zeitraum von drei Wochen mehr Kilometer unterwegs wären als die Ostfriesen. Nach drei Wochen stand fest: Die Schwaben des Einsteinmarathons hatten keine Chance gegen den Ossiloop. Die Ostfriesen schafften 362.336,42, die Schwaben 291.107,77Kilometer.

Von heute bis zum 9. Januar

In diesem Jahr fordern sie wieder zum Wettbewerb heraus. Die Challenge ist heute gestartet und geht bis zum 9. Januar. Anmeldungen für das Ostfriesenteam können ab heute auf der Seite www.spass-mit-sport.de erfolgen. Über die App oder die Homepage können sich Lauffreudige anmelden und eine Startnummer ausdrucken. Für das Eintragen der Kilometer kann man die App nutzen oder die Internetseite. Dazu benötigt man den Zugangscode aus der Bestätigungsmail. Und die Kilometer können die Sportler mit der Ossiloop App, einer anderen Laufapp oder der Laufuhr messen. Um freiwillige Zahlung für die Organisationskosten in Höhe von drei Euro wird gebeten.

Der Stachel sitzt tief

Im vergangenen Jahr zeigte sich schon am ersten Tag, dass die Ostfriesen nicht zu schlagen waren. Denn sie hatten bereits dreimal mehr Kilometer gesammelt. „Am Ende war es eine klare Angelegenheit. Der Stachel sitzt allerdings tief und sie brennen auf das „Rückspiel“. Wir werden sie nicht unterschätzen, bleiben aber entspannt und bereiten uns vor“, heißt es auf der Homepage des ostfriesischen Veranstalters Ossiloop um Edzard Wirtjes aus Leer.

Schwaben liegen vorn

Und die Schwaben rund um den „Einsteinmarathon“ scheinen es diesmal richtig ernst zu meinen, denn schon am heutigen Starttag-Morgen lagen 1800 Anmeldungen aus dem Süden vor. Die Ostfriesen kamen nur auf 1250.

Die Ansage ist klar: Neben der Frage, wer zuerst auf dem Mond ankommt, also nach 405.000 Kilometern, liegt das gemeinsame Ziel im Erreichen von einer Million Kilometer.

Unterstützung der Wohnungsloseninitiative

Und es gibt noch ein weiteres gemeinsames Ziel: Der Wettbewerb ist verbunden mit einer freiwilligen Unterstützung der Wohnungsloseninitiative des DRK Leer: „In diesem Jahr bitten wir um eine Spende für Menschen, die oft vergessen werden. Es geht um die Wohnungslosen, die auf der Straße leben. Eure Spenden gehen zu 100 Proeznt an die Wohnungslosenhilfe des DRK Leer und sie sind zweckgebunden.“