News von Norderney

Natur, Tourismus

15.08.2012
Watt Norderney

Watt

Norderney Watt

Auf Norderney ist man landschaftlich sozusagen zweigeteilt – im Norden der Insel gibt es weißen Sandstrand und immer Wasser, im Süden Watt und gelegentlich weniger Wasser. Das Wattenmeer ist für das Leben auf der Insel sehr bestimmend. Die neusten Nachrichten aus dem Wattenmeer:

Norderney Watt – Seehunde

Die neuste Zählung der Seehunde im niedersächsischen Wattenmeer hat zu einem Rekordergebnis geführt – 8400 Tiere! Niemals zuvor wurden so viele Meeressäuger im Watt gezählt. Vom Tiefststand vor 10 Jahren (3581), der durch die Seehundstaupe bedingt war, haben sich die Tiere vollständig erholt. Die Befürchtungen der Fischer, daß durch die hohe Zahl der Seehunde der Bestand der Nutzfische gefährdet ist konnte nicht nachgewiesen werden.

Tanker auf Grund Norderney Blog

Norderney – Wangerooge Tanker auf Grund

Norderney Watt – Tanker auf Grund

Ein Schiff mit 90000 Tonnen Rohöl ist in der Nacht zu Dienstag östlich von Wangerooge auf Grund gelaufen. Mit Hilfe von mehreren Schleppern konnte der Ozeanriese bei auflaufendem Wasser freigeschleppt werden. Weder für Menschen noch Natur bestand Gefahr, der Landkreis Friesland kritisierte allerdings heftigst das Krisenmanagement, er wurde erst am nächsten Morgen über das Schiffsunglück informiert. 

Strandaufspülung Norderney

Norderney – Sandaufspülung Westkopf

Norderney Watt – Sandaufspülung

Am Westkopf der Insel wird vom Wasser kontinuierlich Land abgetragen.  Das NLWKN bereitet deshalb eine Sandaufspülung vor, zur Zeit finden die vorbereitenden Arbeiten am Weststrand statt. Für die Ausspülung sind ungefähr 2,5 Millionen Euro veranschlagt. Informationen über die Sofortmaßnahme gibt es beim NLWKN.

Norderney Watt – Fährverkehr

Die Insel ist auf einen tidenunabhängigen Fährverkehr angewiesen. Die Tidenunabhängigkeit  ist nicht selbstverständlich, die Fahrrinne im Wattenmeer verändert sich ständig und muß an bestimmten Stellen ausgebaggert werden. Durch Planungen des Hafenamtes Norden soll ein Verklappungsgebiet nun wegfallen, für den Fährverkehr eine negative Entscheidung. Frisia und Inseln haben protestiert.